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Google lädt zum öffentlichen Beta-Test der kostenlosen Bildbearbeitungssoftware Picasa 3.0. Die Freeware hat im Vergleich zur letzten stabilen Version zahlreiche zusätzliche Funktionen an Bord.
Picasa-Kenner finden sich auch in der neuen Version schnell zurecht. Die Programmoberfläche kommt dem geübten Picasa-Anwender trotz kleiner Änderungen heimisch vor. Neu angeordnet ist die obere Funktionsleiste. Dort erreicht man jetzt alle Anzeige-Optionen direkt. Mit der Maus wählt man aus, ob Picasa 3.0 das gesamte Fotoarchiv oder nur Teile davon wie beispielsweise die Favoriten anzeigt. Ebenfalls neu an Bord ist eine Funktion, die Gesichter erkennt. Auf Wunsch zeigt Picasa 3.0 nur Fotos an, auf denen Gesichter zu sehen sind.
Die Albumfunktion bringt zahlreiche Neuerungen mit. Mit nur einem Klick macht man aus dem aktiven Album eine Diashow, erstellt eine Collage, brennt einen Silberling oder kreiert mit Picasa Movie Maker einen Film mit Überblendeffekten. Per Sync-Funktion gleicht man das lokal gespeicherte Fotoalbum mit dem Webalbum ab. Die Upload-Funktion insgesamt erstrahlt in neuem Glanz und bringt mehr Übersicht auf den Rechner. Picasa 3.0 lädt Videos ins Netz - wahlweise in das eigene Webalbum oder auf YouTube.
Die Sektion Bildbearbeitung hat eine Retouch-Funktion an Bord, mit der man aus eingescannten Bildern Störungen entfernt. Bei Bedarf versieht man die eigenen Bilder mit einem Wasserzeichen oder betrachtet die Aufnahmen mit Picasa Photo Viewer in dem Windows Explorer. Ebenfalls neu sind die Screenshotfunktion und die Möglichkeit, Geoinformationen aus Google Earth in Fotos oder Fotosammlungen einzubinden.
Fazit Picasa 3.0 setzt den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Die zusätzlichen Funktionen bringen echten Mehrwert auf den Rechner. Die kostenlose Software überzeugt mit Übersicht und einer aufgeräumten Programmoberfläche und Menüführung, auf der sich Anfänger wie Fortgeschrittene problemlos zurecht finden. |